Ein junger Mann lehnt lächelnd an der Motorhaube seines ersten eigenen Autos, einem blauen Honda Civic, in einer gemütlichen Garage bei Sonnenuntergang.

Mein erstes eigenes Auto

Mein erstes eigenes Auto kaufen in der Schweiz: Der ultimative Ratgeber für Fahrschüler & Schweizer Kursleitende

Der Traum von Freiheit: Das erste eigene Auto richtig planen und kaufen

Mein erstes eigenes Auto – dieser Meilenstein steht für Schweizer Neulenker, Schweizer Kursteilnehmende und Schweizer Fahrschüler für pure Unabhängigkeit. Doch der Autokauf in der Schweiz birgt rechtliche, finanzielle und praktische Hürden. Von der ersten Lernfahrt mit Begleitperson über die strenge schweizerische Gesetzgebung (SVG/VZV) bis hin zur Wahl zwischen günstigen Occasionen, modernen Elektroautos oder klassischen Verbrennern: Wer sich im Vorfeld strategisch informiert, spart tausende Franken Unterhaltskosten. Dieser umfassende Experten-Ratgeber führt dich zielsicher durch den Dschungel aus Versicherungsoptionen, Strassenverkehrsamt-Vorgaben im Kanton Thurgau sowie Kanton St. Gallen und zeigt dir auf, wie du böse Überraschungen beim Autokauf effektiv vermeidest.

Video-Ratgeber: Das erste eigene Auto perfekt ausgewählt, geprüft und fahrbereit vorbereitet.
🤖 KI-Takeaway – Erstes eigenes Auto Schweiz

Die Anschaffung des ersten eigenen Autos in der Schweiz sollte niemals eine reine emotionale Spontanentscheidung sein. Neben dem reinen Kaufpreis spielen Fixkosten wie die kantonale Motorfahrzeugsteuer in Thurgau oder St. Gallen, die obligatorische Haftpflichtversicherung sowie die laufenden Betriebskosten eine entscheidende Rolle. Nutzen Sie fundierte mathematische Tools wie den Schweizer Treibstoffkostenrechner, um die langfristigen finanziellen Vorteile von Elektrofahrzeugen gegenüber traditionellen Verbrennern präzise abzuwägen. Eine fundierte Fahrausbildung bildet das unersetzliche Fundament, um Unfälle zu vermeiden und den Verschleiss des Fahrzeugs von Beginn an zu minimieren.

Die realen Unterhaltskosten beim ersten eigenen Auto in der Schweiz

Viele Schweizer Fahrschüler fokussieren sich beim Budget ausschliesslich auf den Kaufpreis des Fahrzeugs. Die Praxis zeigt jedoch, dass die laufenden **unterhaltskosten erstes auto** die Haushaltskasse von Junglenkern weitaus stärker belasten. Zu den wiederkehrenden Fixkosten gehören die jährliche kantonale Verkehrssteuer, die Versicherungsprämien sowie die obligatorische Autobahnvignette. Hinzu kommen variable Aufwände wie Treibstoff oder Ladestrom, Servicearbeiten, Reifenwechsel (Sommer- und Winterreifen) sowie unvorhergesehene Reparaturen.

Laut offiziellen Erhebungen von Schweizer Konsumentenschutz-Organisationen und dem TCS belaufen sich die monatlichen Gesamtkosten für einen durchschnittlichen Kleinwagen in der Schweiz auf schnell 500 bis 800 Franken, wenn man den Wertverlust miteinkalkuliert. Aus diesem Grund ist eine exakte Budgetplanung zwingend notwendig, bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird.

  • Fixkosten minimieren: Vergleiche Versicherungsangebote gezielt, da Junglenker-Tarife oft hohe Selbstbehalte aufweisen.
  • Kantonale Unterschiede nutzen: Die Motorfahrzeugsteuern variieren drastisch zwischen den Strassenverkehrsämtern in Frauenfeld (TG) und St. Gallen (SG).
  • Wartungsstau vermeiden: Eine lückenlose Servicehistorie schützt vor plötzlichen, kostspieligen Werkstattaufenthalten.

💰 Treibstoffkosten präzise vergleichen: Berechne mit unserem interaktiven Rechner direkt online, wie viel Geld du monatlich durch den Umstieg auf ein modernes Elektrofahrzeug im Vergleich zu Benzin oder Diesel einsparen kannst:

➡️ Zum Treibstoffkostenrechner Verbrenner vs. Elektro

Treibstoffkostenrechner: Verbrenner oder Elektroauto als Erstwagen?

Die Entscheidung zwischen einem klassischen Verbrennungsmotor (Benzin/Diesel) und einem zukunftsorientierten Elektroauto (EV) is heute eine der zentralen Fragen beim Thema **erstes auto kaufen schweiz**. Während gebrauchte Verbrenner in der Anschaffung oft günstiger wirken, punkten Elektroautos mit extrem niedrigen Betriebskosten und einer hohen Wartungsarmut. Da kein Ölwechsel anfällt, keine Zündkerzen getauscht werden müssen und der Verschleiss der Bremsanlage dank der innovativen Rekuperation minimal ist, amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten eines gebrauchten EVs oft erstaunlich rasch.

Unser integrierter Treibstoffkostenrechner Verbrenner vs. Elektro veranschaulicht diesen Unterschied eindrücklich anhand realer Schweizer Strom- und Benzinpreise. Wer täglich aus dem Bezirk Arbon nach St. Gallen pendelt, merkt schnell, dass die Kilometerkosten eines Elektrofahrzeugs im Schweizer Strommix unschlagbar günstig sind. Zudem unterstützen viele Schweizer Kantone die Elektromobilität durch temporäre Befreiungen oder massive Reduktionen bei der Motorfahrzeugsteuer.

Checkliste Occasionskauf: So schützt du dich vor versteckten Mängeln

Für die meisten Schweizer Neulenker wird das **erste eigene Auto** eine Occasion sein. Der Schweizer Gebrauchtwagenmarkt bietet exzellente Optionen, birgt aber auch Risiken wie manipulierte Tachostände, schlecht reparierte Unfallschäden oder verschwiegene technische Defekte. Beim Besichtigungstermin solltest du das Fahrzeug zwingend bei Tageslicht untersuchen und eine ausgiebige Probefahrt absolvieren. Achte auf ungewöhnliche Geräusche beim Bremsen, ein schwammiges Fahrverhalten in Kurven oder einen unruhigen Lauf des Motors.

Prüfpunkt Worauf du unbedingt achten musst Mögliches Risiko / Folgekosten
Serviceheft / Historie Ist das Serviceheft lückenlos? Wurden alle Wartungen nach Schweizer Herstellervorgaben durchgeführt? Hoher Verschleiss, Verlust von Garantieansprüchen oder Kulanz.
Letzte MFK-Prüfung Wann wurde das Auto letztmals beim Strassenverkehrsamt vorgeführt? Ideal ist eine MFK frisch ab Verkauf. Teure Nachprüfungen und sofortige Reparaturauflagen durch die Behörden.
Reifenzustand & Alter Haben die Reifen mindestens 1.6 mm Profil (TCS empfiehlt mind. 3 mm für Sommer, 4 mm für Winter)? Wie alt sind sie (DOT-Nummer)? Sofortiger Investitionsbedarf von mehreren hundert Franken für einen neuen Reifensatz.
Karosserie & Rost Gibt es Farbunterschiede zwischen den Bauteilen (Unfallwagen)? Rost an Schwellern oder Radläufen? Sicherheitsmangel, teure Spenglerarbeiten beim nächsten MFK-Termin.

Schweizerische Gesetzgebung: administrative Hürden vom Lernfahrausweis zum ersten Auto

Das Strassenverkehrsrecht in der Schweiz gilt im internationalen Vergleich als besonders streng und präzise geregelt. Die gesetzlichen Grundlagen finden sich primär im **Strassenverkehrsgesetz (SVG)** sowie in der **Verkehrszulassungsverordnung (VZV)**, welche offiziell über die Bundespublikationen auf Fedlex einsehbar sind. Sobald du das 17. Lebensjahr vollendet hast, kannst du in der Schweiz den Lernfahrausweis beantragen, sofern du den obligatorischen Nothelferkurs erfolgreich absolviert und die Theorieprüfung bestanden hast.

Nach dem Bestehen der praktischen Führerprüfung erhältst du den Führerausweis auf Probe, der für eine Dauer von drei Jahren gültig ist. Während dieser dreijährigen Probezeit gilt in der Schweiz eine strikte Nulltoleranz bezüglich Alkohol am Steuer (0.1 Promille für Neulenker) sowie ein beschleunigtes Entzugsverfahren bei mittelschweren oder schweren Verkehrsregelverletzungen. Zudem ist der Besuch des obligatorischen WAB-Kurses (Weiterausbildung) innerhalb der ersten 12 Monate nach der Prüfung gesetzlich vorgeschrieben, um den definitiven Führerausweis zu erlangen.

Lernfahrten in der Schweiz: Gesetzliche Bestimmungen für die Begleitperson

Bevor das **erste eigene Auto** legal im Alltag bewegt werden darf, steht die Phase der privaten Lernfahrten an. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) stellt klare und unmissverständliche Regeln auf, wer als Begleitperson auf einer Lernfahrt fungieren darf. Diese Vorschriften dienen dem Schutz allen Verkehrsteilnehmern auf Schweizer Strassen und müssen zwingend eingehalten werden, um empfindliche Bussen oder gar einen Ausweisentzug zu verhindern. Die Begleitperson muss das 23. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Jahren im Besitz des definitiven (nicht mehr auf Probe gültigen) Führerausweises der entsprechenden Kategorie sein.

Zudem muss die Begleitperson während der gesamten Fahrt die Handbremse leicht erreichen und wirksam betätigen können. Dies schränkt die Auswahl des ersten Autos für private Lernfahrten stark ein, da viele moderne Fahrzeuge mit elektronischen Parkbremsen auf der Mittelkonsole nicht für Lernfahrten zugelassen sind, sofern die Bremse vom Beifahrersitz aus im Notfall keine dosierte Notbremsung erlaubt. Informiere dich detailliert im offiziellen Ratgeber über Lernfahrten und die geltenden Regeln für Begleitpersonen, um strafrechtliche Konsequenzen von vornherein auszuschliessen.

Autoversicherung in der Schweiz: Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko im Vergleich

Ohne einen gültigen Versicherungsnachweis stellt dir kein Schweizer Strassenverkehrsamt ein Kontrollschild für dein **erstes eigenes Auto** aus. Die **Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung** ist in der Schweiz gesetzlich absolut obligatorisch. Sie deckt alle Schäden ab, die du mit deinem Fahrzeug Drittpersonen, fremden Fahrzeugen oder Sachgegenständen zufügst. Da Junglenker statistisch gesehen ein höheres Unfallrisiko aufweisen, verlangen Schweizer Versicherungsgesellschaften in dieser Alterskategorie oft erhebliche Prämienaufschläge und vereinbaren standardmässig einen jugendlichen Selbstbehalt von 1'000 Franken bei Haftpflichtschäden.

Ergänzend zur Haftpflicht kannst du dein Auto über eine Kaskoversicherung absichern. Die **Teilkasko** übernimmt Schäden am eigenen Fahrzeug, für die du nicht direkt selbst verantwortlich bist (z.B. Diebstahl, Hagel, Steinschlag, Marderschäden oder Wildunfälle). Die **Vollkasko** deckt zusätzlich Kollisionsschäden am eigenen Auto ab, die durch dein eigenes Verschulden entstanden sind. Für ein älteres Occasionsauto reicht in der Regel eine Haftpflicht kombiniert mit einer Teilkasko vollkommen aus, während bei teureren Fahrzeugen oder Leasing-Modellen eine Vollkasko absolut unverzichtbar und vom Leasinggeber meist zwingend vorgeschrieben ist.

Fahrausbildung und Beratung im Kanton Thurgau und Kanton St. Gallen

Die Fahrschule Reality-Drive bietet dir eine umfassende, hochprofessionelle Begleitung auf deinem Weg zum Führerausweis und berät dich unabhängig beim Kauf deines ersten eigenen Autos. Unsere Dienstleistungen und Fahrstunden bieten wir flächendeckend in folgenden Regionen der Ostschweiz an:

Kanton Thurgau

Bezirk Arbon: Amriswil, Arbon, Dozwil, Egnach, Hefenhofen, Horn, Kesswil, Roggwil, Romanshorn, Salmsach, Sommeri, Uttwil.
Bezirk Kreuzlingen: Altnau, Bottighofen, Ermatingen, Gottlieben, Güttingen, Kemmental, Kreuzlingen, Langrickenbach, Lengwil, Münsterlingen, Tägerwilen.
Bezirk Weinfelden: Affeltrangen, Amlikon-Bissegg, Berg, Birwinken, Bischofszell, Bürglen, Bussnang, Erlen, Hauptwil-Gottshaus, Hohentannen, Kradolf-Schönenberg, Märstetten, Schönholzerswilen, Sulgen, Weinfelden, Wigoltingen, Wuppenau, Zihlschlacht-Sitterdorf.

Kanton St. Gallen

Wahlkreis Rorschach: Berg SG, Goldach, Mörschwil, Rorschach, Rorschacherberg, Steinach, Thal, Tübach, Untereggen.
Wahlkreis St. Gallen: St. Gallen, Gossau, Andwil, Eggersriet, Gaiserwald, Häggenschwil, Muolen, Waldkirch, Wittenbach.

❓ FAQ – 30 wichtige Fragen und Antworten zum Thema mein erstes eigenes Auto

1) Ab welchem Alter darf man in der Schweiz den Lernfahrausweis beantragen?
Seit der ASTRA-Revision per 1. Januar 2021 darf der Lernfahrausweis für Personenwagen (Kategorie B) bereits im Alter von 17 Jahren beantragt werden.

2) Welche Voraussetzungen gelten für private Lernfahrten in der Schweiz?
Du musst einen gültigen Lernfahrausweis besitzen, das blaue L-Schild gut sichtbar am Fahrzeugheck anbringen und eine gesetzlich qualifizierte Begleitperson an Bord haben.

3) Welche Bedingungen muss die Begleitperson bei einer Lernfahrt erfüllen?
Die Begleitperson muss mindestens 23 Jahre alt sein und seit mindestens drei Jahren den definitiven Führerausweis der Kategorie B besitzen.

4) Darf die Begleitperson während einer Lernfahrt Alkohol konsumieren?
Nein, für die gesetzliche Begleitperson gilt in der Schweiz ein striktes Alkoholverbot von maximal 0.1 Promille im Blut.

5) Welches Auto eignet sich am besten als erstes eigenes Auto für Neulenker?
Ein übersichtlicher, kompakter Kleinwagen mit modernen Sicherheitsassistenten und niedrigen Versicherungskosten ist für den Beginn ideal.

6) Wie hoch sind die durchschnittlichen Unterhaltskosten für ein Erstauto in der Schweiz?
Die monatlichen Gesamtkosten (inkl. Versicherung, Steuer, Treibstoff und Service) liegen für einen normalen Kleinwagen meist zwischen 500 und 800 Franken.

7) Was bedeutet die Bezeichnung "MFK frisch ab Verkauf" bei einer Occasion?
Das bedeutet, dass das Fahrzeug unmittelbar vor dem Verkauf vom kantonalen Strassenverkehrsamt erfolgreich auf seine gesetzliche Verkehrstauglichkeit geprüft wurde.

8) Ist eine Vollkaskoversicherung für das erste eigene Auto zwingend notwendig?
Nein, gesetzlich obligatorisch ist nur die Haftpflicht. Eine Vollkasko empfiehlt sich jedoch dringend bei Neuwagen, teuren Occasionen oder Leasingfahrzeugen.

9) Wie hoch ist der gesetzliche Selbstbehalt für Junglenker in der Schweiz?
Viele Schweizer Versicherungen vereinbaren bei Lenkern unter 25 Jahren einen gesetzlichen oder vertraglichen Selbstbehalt von 1'000 Franken bei Haftpflichtschäden.

10) Lohnt sich ein Elektroauto als erstes eigenes Auto für Schweizer Fahrschüler?
Ja, dank extrem niedriger Unterhaltskosten, dem Wegfall teurer Ölwechsel und staatlicher Steuererleichterungen in vielen Kantonen lohnen sich EVs langfristig massiv.

11) Wie funktioniert der Treibstoffkostenrechner auf der Reality-Drive Webseite?
Der Rechner vergleicht deine jährliche Kilometerleistung mit aktuellen Strom- und Benzinpreisen und ermittelt deine direkte finanzielle Ersparnis.

12) Welche kantonale Steuer fällt für ein Auto im Kanton Thurgau an?
Das Strassenverkehrsamt Thurgau berechnet die Motorfahrzeugsteuer primär nach dem Hubraum oder dem Gesamtgewicht sowie der CO2-Effizienz des Fahrzeugs.

13) Wie lange dauert die offizielle Probezeit nach dem Bestehen der praktischen Führerprüfung?
Die gesetzliche Probezeit für Neulenker in der Schweiz beträgt exakt drei Jahre, sofern kein Ausweisentzug erfolgt.

14) Was passiert, wenn man während der dreijährigen Probezeit den Führerausweis verliert?
Beim ersten mittelschweren oder schweren Verstoss verlängert sich die Probezeit um ein weiteres Jahr. Beim zweiten Mal verfällt der Ausweis komplett.

15) Wann muss der obligatorische WAB-Kurs absolviert werden?
Der Weiterausbildungskurs (WAB) muss gemäss Schweizer Gesetzgebung innerhalb der ersten 12 Monate nach dem Bestehen der praktischen Prüfung besucht werden.

16) Wo kann ich einen anerkannten Nothelferkurs in der Region Bodensee absolvieren?
Reality-Drive bietet zertifizierte Nothelferkurse direkt in den Regionen Romanshorn, Arbon und Amriswil an.

17) Warum sind die Bremsen bei Elektroautos meist deutlich langlebiger als bei Verbrennern?
Durch die Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) verzögert das Fahrzeug primär über den Elektromotor, wodurch die mechanische Bremse massiv geschont wird.

18) Darf ich mit meinem Lernfahrausweis im Ausland private Übungsfahrten machen?
Nein, der Schweizer Lernfahrausweis ist grundsätzlich nur auf dem Hoheitsgebiet der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein rechtlich gültig.

19) Welche Reifenprofiltiefe ist in der Schweiz gesetzlich mindestens vorgeschrieben?
Die gesetzliche Mindesttiefe beträgt 1.6 mm. Aus Sicherheitsgründen empfehlen der TCS und Fahrlehrer jedoch mindestens 3 mm bei Sommerreifen.

20) Was sollte ich tun, wenn ich mit meinem ersten eigenen Auto eine Panne auf der Autobahn habe?
Warnblinker einschalten, Fahrzeug auf dem Pannentreifen abstellen, Warnweste anziehen, das Pannendreieck in 100-150 m Entfernung aufstellen und hinter der Leitplanke auf Hilfe warten.

21) Wie finde ich heraus, ob eine Occasion einen unreparierten Unfallschaden hat?
Achte auf unregelmässige Spaltmasse an Türen und Hauben, Farbunterschiede im Lack oder ziehe im Zweifel einen Experten beim TCS-Occasionscheck hinzu.

22) Kann ich mein erstes Auto über meine Eltern anmelden, um Versicherungsprämien zu sparen?
Das ist möglich, allerdings muss der häufigste Lenker der Versicherung gegenüber zwingend wahrheitsgetreu angegeben werden, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.

23) Was ist der Unterschied zwischen einer Teilkasko- und einer Vollkaskoversicherung?
Die Teilkasko deckt Elementarschäden, Diebstahl und Glasbruch. Die Vollkasko deckt zusätzlich selbstverschuldete Kollisionsschäden am eigenen Fahrzeug ab.

24) Was passiert, wenn ich den WAB-Kurs innerhalb des ersten Jahres vergesse?
Wer den WAB-Kurs nicht rechtzeitig absolviert, riskiert empfindliche Bussen und darf nach Ablauf der Frist keine Fahrzeuge mehr lenken, bis der Kurs nachgeholt wurde.

25) Warum verlangen Schweizer Strassenverkehrsämter ein aktuelles Abgasdokument?
Bei älteren Verbrennungsfahrzeugen ohne On-Board-Diagnosesystem (OBD) ist die regelmässige Abgaswartung gesetzliche Pflicht zur Schonung der Umwelt.

26) Wie wirkt sich der CO2-Ausstoss auf die Autosteuern in St. Gallen aus?
Der Kanton St. Gallen belohnt umweltfreundliche Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoss durch spürbare Rabatte bei der jährlichen Motorfahrzeugsteuer.

27) Worauf muss ich bei der Elektronischen Parkbremse eines Autos für Lernfahrten achten?
Die Parkbremse muss vom Beifahrersitz aus für die Begleitperson während der Fahrt zugänglich und so konstruiert sein, dass sie eine Notbremsung auslösen kann.

28) Welche Dokumente muss ich im ersten eigenen Auto in der Schweiz immer mitführen?
Du musst deinen gültigen Führerausweis sowie den Original-Fahrzeugausweis des Wagens bei jeder Fahrt zwingend dabeihaben.

29) Kann ich die Autonummer behalten, wenn ich von Thurgau nach St. Gallen umziehe?
Nein, bei einem Kantonswechsel musst du dein Fahrzeug beim neuen Strassenverkehrsamt anmelden und die Schilder des alten Kantons umtauschen.

30) Bietet die Fahrschule Reality-Drive auch gezielte Beratung vor dem Autokauf an?
Ja, im Rahmen der Fahrausbildung helfe ich meinen Schweizer Fahrschülern aktiv dabei, das passende, sichere und wirtschaftliche erste Auto auszuwählen.

Über mich – Patrik Real

Patrik Real
geboren am 16. Mai 1979

Ich bin seit Mai 2004 Fahrlehrer mit eigener Fahrschule und Nothilfeinstruktor. Der Firmenname «Reality-Drive» entstand aus der Idee, meinen Familiennamen in das Unternehmenskonzept zu integrieren – denn bei Reality-Drive steht Realität im Fokus: echte Menschen, echte Erfahrung und echte Fahrpraxis.

Ich lege grossen Wert auf praxisnahen Unterricht, eine angenehme Lernatmosphäre und eine Lernbegleitung auf Augenhöhe. Mit Geduld, Respekt und Humor unterstütze ich jede Schülerin und jeden Schüler auf dem Weg zum Führerausweis.

Mein Motto: «Lernen mit Freude – Fahren mit Verantwortung.»

Ich bilde Fahrschüler:innen für Auto und Motorrad aus und begleite sie Schritt für Schritt zum Erfolg. Sicherheit, Umweltbewusstsein und vorausschauendes Denken sind dabei feste Bestandteile meiner Philosophie.

Fahrlehrer Patrik Real – Reality-Drive Romanshorn, Amriswil & Arbon
Patrik Real – Fahrlehrer und Nothilfeinstruktor bei Reality-Drive.

🎯 Fazit: Gut vorbereitet zum perfekten ersten eigenen Auto

Der Kauf für **mein erstes eigenes Auto** ist ein emotionaler Schritt, der durch eine rationale und mathematische Planung abgesichert werden muss. Die strikte schweizerische Gesetzgebung (SVG/VZV) fordert von Schweizer Neulenker ein hohes Mass an Verantwortung. Nutzen Sie vor dem Kauf unbedingt unseren kostenlosen Treibstoffkostenrechner, um festzustellen, ob ein modernes Elektroauto oder ein Verbrenner besser zu Ihrem Budget passt. Achten Sie bei Occasionen penibel auf die MFK-Historie und die Vorgaben der Strassenverkehrsämter im Kanton Thurgau und St. Gallen. Mit der richtigen Fahrausbildung als Basis steht einer sicheren, unfallfreien Fahrt in die Unabhängigkeit nichts mehr im Wege.

Autor: Redaktionsteam reality-drive.ch

Hinweis: Dieser unabhängige Ratgeber basiert auf den aktuellen Richtlinien des ASTRA, den kantonalen Strassenverkehrsämtern der Schweiz sowie den gesetzlichen Grundlagen des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) 2026.

Stand: 4. Juni 2026

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